Rathaus Aktuell: Gemeinde Heroldstatt

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Gebärdensprache

Informationsabend - Biosphärengebiet - 05.10.2022

Artikel vom 10.10.2022

Am vergangenen Mittwoch nahmen die Vertreter der örtlichen Vereine, Organisationen und Gewerbe die Möglichkeit rege wahr, sich im Rahmen einer Informationsveranstaltung über die Chancen und Herausforderungen eines Beitritts mit unserer gesamten Gemarkung zum Biosphärengebiets zu informieren. Diese Gelegenheit wurde von allen örtlichen Vereinen genutzt; das zeigt ein sehr großes Interesse am Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

In der Veranstaltung im Höhlenrasthaus wurde zunächst durch Frau Luisa Loritz ein Impulsvortrag zu ihrer Bachelorarbeit über die Chancen und Risiken eines Beitritts Gemeinde Heroldstatt zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb vorgestellt. Ihre Analyse zeigt, dass die Entwicklung des Biosphärengebiets seit der Gründung 2008 vielversprechend ist. Entscheidend für den Erfolg des Biosphärengebiets sind die Unterstützung und Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger, da eine Selbstidentifikation mit dem Biosphärengebiet sowie eigenes Engagement vorhanden sein muss. Dafür ist laut Frau Loritz eine intensive Kommunikation zwischen allen Beteiligten notwendig.

Im Anschluss sind Referatsleiter Achim Nagel sowie Herr Dr. Volker Häring von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb tiefer auf die Chancen und Risiken eines Beitritts eingegangen. Herr Nagel als Leiter des Biosphärengebiets geht neben den Vor- und Nachteilen, insbesondere auf die Auswirkungen auf Privatpersonen ein. Er erläutert, dass definitiv keine Privatwälder unter Schutz gestellt werden, sondern ausschließlich Kommunal- und Landeswälder in der Kernzonenfindung berücksichtigt werden. Die Festlegung der Kernzonen, wird seiner Ansicht nach bei der gesamten Gebietserweiterung das schwierigste Thema werden. Zudem informiert er, dass es in den Kernzonen zu Beeinflussungen der Jagd kommt, da in der Regel nur noch Drückjagden und die Einzeljagd von außen in die Kernzone zulässig sind. Neben den Kernzonen sind auch Pflegezonen auszuweisen. Pflegezone sind im Biosphärengebiet in der Regel bereits bestehende FFH-Wiesen, Vogel- und Naturschutzzonen, insbesondere Wälder, Streuobstwiesen und Wacholderheiden. Extensiv genutzte Flächen in den Pflegezonen unterliegen Spritzeinschränkungen, aber landwirtschaftlich genutzte Flächen sind intensiv genutzt, daher gibt es für die Landwirtschaft keine zusätzlichen Einschränkungen, so Herr Nagel.

Herr Dr. Volker Häring erläutert das Förderprogramm des Biosphärengebiets, welches jährlich 200.000 € umfasst. Es handelt sich dabei um ein Instrument zur Förderung einer naturschutzorientierten und nachhaltigen Regionalentwicklung im Biosphärengebiet, so Herr Dr. Häring. Es kann sich jeder im Biosphärengebiets auf diese Gelder bewerben, neben den Vereinen und Organisationen auch Privatpersonen und Gruppen. Zudem legt er dar, dass bei Befragungen festgestellt wurde, dass 73 % der Bevölkerung des Biosphärengebiets sich bedingungslos für den Fortbestand des Biosphärengebiets aussprechen würden.

Anlass für die Gebietserweiterung ist das große Interesse von zahlreichen umliegenden Gemeinden in den letzten Jahren. Alle Kommunen, die sich auf einen Beitritt bewerben, haben, MUSS-Kriterien zu erfüllen, die von der UNESCO gefordert sind, so Herr Dr. Häring.

Zudem weißt er darauf hin, dass die Festlegung der Kern- und Pflegezonen erst nach Prüfung der Arbeitsgruppe Zonierung der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets abschließend entschieden werden kann. Es handelt sich also im Rahmen des Bewerbungsverfahrens um Vorschläge der Bewerber, welche eine fachliche Beurteilung und bestimmten Kriterien durchlaufen müssen.

Des Weiteren hat Herr Stefan Tluczykont, Dezernent vom Landratsamt Alb-Donau-Kreis das Interesse des Landkreises an dem Beitritt von Heroldstatt zum Biosphärengebiets dargelegt. Der Alb-Donau-Kreis ist einer der Träger der Strukturen im Biosphärengebiet und sieht viele Potenziale durch einen Beitritt von Heroldstatt insbesondere durch Arrondierung der Biosphärengebietsgrenzen aber auch der natürlichen Schutzkulissen. Er informiert zudem, dass es sich bei dem Biosphärengebiet um das einzige Schutzgebiet mit Mitspracherechten der Kommunen handelt, da die Aufnahme auf Basis von Freiwilligkeit beruht. Bei allen anderen Schutzgebietsformen erfolgt die Entscheidung aufgrund einer rein fachlichen Beurteilung durch die zuständigen Behörden und Gesetzgeber. Ergänzend geht er darauf ein, dass die Brennholzversorgung auch nach Ausweis der Kernzonen gesichert sein wird.

Zudem teilt er mit, dass sich Herr Landrat Scheffold sehr freuen würde, wenn Heroldstatt sich auf den Weg in das Biosphärengebiet macht.

Herr Bürgermeister Mike Münzing hat als Gründungsmitglied aus Sicht einer Mitgliedskommune die greifbaren wirtschaftlichen Vorteile des Biosphärengebiets präsentiert. Er hat zudem erläutert, dass das Biosphärengebiet ein Türöffner für Förderprogramme in den unterschiedlichsten Bereichen, insbesondere im Bereich Tourismus ist. Getreu dem Motto „Nichts ist umsonst“ sieht er die Kosten und MUSS-Kriterien als Obolus für die Mitgliedschaft im Biosphärengebiet, welcher durch die Vorteile und positiven Auswirkungen in den Schatten gestellt wird. Er gibt zu bedenken, dass jeder Stillstand Rückschritt bedeutet und es daher wichtig ist, die Entwicklungen in der gemeinschaftlichen Vernetzung voranzutreiben. Somit wird schon jetzt Verantwortung für die nächsten Generationen übernommen und die regionale Entwicklung in ein positives Licht gestellt. Vor der Gründung des Biosphärengebiets Schwäbische Alb hatte unsere Region in der Politik in Stuttgart und Berlin kaum Gehör gefunden, heute sind wir Modellregion, die über die Bundesgrenze hinaus bekannt ist. Neben zahlreichen Besuchen von Spitzenpolitikern aus allen Partien auf Bundes- und Landeseben, stellt das Biosphärengebiet Schwäbische Alb ihre Entwicklungen im Bundestag als positives Beispiel vor.

Insgesamt sind sich alle Referenten einig, das Erfolgsgeheimnis des Biosphärengebiets Schwäbische Alb liegt in der Freiwilligkeit und dem Engagement der Beteiligten. Nur dadurch können die Ziele verfolgt und das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt werden.