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Autor: Hirsch & Wölfl GmbH
Artikel vom 27.07.2015

Einführung der Rufnummer 116 117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst

Sehr geehrte Damen und Herren,

der ärztliche Bereitschaftsdienst in Baden-Württemberg wird künftig flächendeckend durch dieIntegrierten Leitstellen des DRK vermittelt. Die Bürgerinnen und Bürger haben damit eine zentrale Anlaufstelle bei akuten Erkrankungen und medizinischen Notfällen.

Unter Bezugnahme auf das geschilderte Beschwerdebild entscheidet der diensthabende Mitarbeiter in der Leitstelle, ob

  • der Rettungsdienst alarmiert werden muss,
  • der Patient an die für ihn nächsterreichbare Notfallpraxis verwiesen werden kann oder
  • ein Hausbesuch des diensthabenden Arztes veranlasst werden muss.

Für die KVBW ist die flächendeckende Leitstellenvermittlung zudem die Voraussetzung dafür, die bundesweite Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst – 116 117 – auch in Baden-Württemberg einzuführen. Der offizielle Startschuss für die 116 117 in Baden-Württemberg fällt am Mittwoch, den 27. Mai 2015. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt die Vermittlung flächendeckendüber die Leitstellen mit Ausnahme folgender NFD-Bereiche:

  • Göppingen: Start der Leitstellenvermittlung zum 1. Juli 2015
  • Böblingen-Süd und Leonberg: Start der Leitstellenvermittlung zum 1. Juli 2015
  • Heidelberg, Mannheim, Schwetzingen, Weinheim, Wiesloch, Neckargemündund Sinsheim: Start der Leitstellenvermittlung voraussichtlich zum 1. Oktober 2015

Ab dem 27. Mai werden Anrufe auf die bisher bestehenden Rufnummern für den ärztlichen Bereitschaftsdienst nicht mehr weitergeleitet. Stattdessen erhält der Anrufer eine Bandansage, welche auf die nun gültige, einheitliche Rufnummer 116 117 verweist. Die 116 117 ist ein Dienst der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos - egal ob der Anruf vom Festnetz oder vom Mobiltelefon kommt. Die auf der 116 117 eingehenden Anrufe werden zunächst lokalisiert. Nachdem der Anrufer geografisch zugeordnet werden konnte, erhält dieser per Bandansage den Hinweis auf die regional zuständige Notfallpraxis und wird gebeten, in der Leitung zu bleiben, falls ein Hausbesuch medizinisch notwendig ist.

Vermittlung von fachärztlichen Bereitschaftsdiensten:
Die 116 117 ist ausschließlich für den allgemeinärztlichen Bereitschaftsdienst. Die bisher bekannten Rufnummern für die fachärztlichen Bereitschaftsdienste (Kinder / HNO / Augen / Sonstige) bleiben vorerst bestehen. Wir werden auch hier auf für den Patienten kostenlose 0180-Nummern umstellen. Die Nummern haben wir bei der Bundesnetzagentur beantragt, sobald wir die neuen Nummern haben, werden wir Sie wieder informieren.

Öffentlichkeitsarbeit
Die Arztpraxen und Notfallpraxen in Baden-Württemberg erhalten von uns Infomaterialien zur Einführung der 116 117, mit der Bitte diese in den Praxen auszulegen. Die beiden DRK Landesverbände werden gemeinsam mit der KVBW eine Pressekonferenz zur Einführung der 116 117 durchführen.

Ihre Ansprechpartner bei der KVBW:
Für Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiter/Innen im Sachgebiet Notfalldienst/-praxen gerne zur Verfügung: für den Regierungsbezirk Tübingen: 07121 917-2011

Per E-Mail erreichen Sie uns unter: notfalldienst(@)kvbawue.de

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Johannes Fechner
Stv. Vorsitzender des Vorstandes