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Wie wird ein Gewerbebetrieb zum Müll veranlagt?

Jeder Gewerbebetrieb wird veranlagt. Die Müllgebühr setzt sich - wie beim Hausmüll- ebenfalls aus einer Grundgebühr und einer Behältergebühr zusammen.

Für Grundstücke auf denen ausschließlich Gewerbeabfälle anfallen, ist mindestens ein Restmüllbehälter mit einem Volumen von 60 l vorzuhalten. Für Grundstücke auf denen sowohl Hausmüll als auch Gewerbemüll anfällt ist neben der Restmülltonne für den Privathaushalt eine Restmülltonne für den Gewerbebetrieb
mit mindestens 60 l Volumen bereitzustellen.

Kann - auf Antrag bei der Gemeinde - nachgewiesen werden, dass aus dem Gewerbebetrieb kein zusätzlicher Restmüll anfällt oder dass der für den Privathaushalt vorhandene Restmüllbehälter ausreicht um den zusätzlichen Abfall ordnungsgemäß zu entsorgen, muss keine zusätzliche Restmülltonne vorgehalten werden. In diesem Fall wird der Gewerbebetrieb mit einer Mindestgebühr entsprechend der Grundgebühr für einen 60 l Müllbehälter veranlagt.

Müllgebühren

Die Müllgebühren für den Gewerbemüll betragen für einen Restmüllbehälter mit

  • 60 l Volumen

    • Grundgebühr/Jahr: 23,40 Euro
    • Behältergebühr/Jahr: 30,00 Euro

  • 80 l Volumen

    • Grundgebühr/Jahr: 31,20 Euro
    • Behältergebühr/Jahr: 39,60 Euro

  • 120 l Volumen

    • Grundgebühr/Jahr: 46,80 Euro
    • Behältergebühr/Jahr: 60,00 Euro

  • 240 l Volumen

    • Grundgebühr/Jahr: 93,60 Euro
    • Behältergebühr/Jahr: 120,00 Euro