Gemeinde Heroldstatt (Druckversion)

Reise in die Vergangenheit - Ennabeuren und Sontheim

Die Gründung der Gemeinde Ennabeuren wird schon in der frühmittelalterlichen Ausbauzeit des 7. Jahrhunderts bestätigt, aber erst um 1092 wird das Dorf in einer Urkunde erwähnt. 1628 übte Württemberg und Fürstenberg je zur Hälfte die Ortsherrschaft aus. Der vorhandene Kirchbau diente beiden Konfessionen. 1806 fiel auch die fürstenbergische Ortshälfte an Württemberg. Ennabeuren verlor 1895 und 1938 die Hälfte der Gemarkung bei der Bildung bzw. des Ausbaus des Truppenübungsplatzes Münsingen.

Sontheim entstand vermutlich im 6. oder 7. Jahrhundert als Ausbausiedlung der nahe gelegenen Stadt Laichingen, mit der es zu allen Zeiten eng verbunden blieb.Im 11. Jahrhundert lag die Hoheit bei der Familie der späteren Pfalzgrafen von Tübingen, deren Hauskloster Blaubeuren durch Schenkung zum alleinigen Grundbesitzer von Sontheim avancierte. Wie die Vogtei Blaubeuren fiel auch der Ort Sontheim 1282 an die Helfensteiner. Im 14. Jahrhundert wurde es aus diesem Besitzkomplex gelöst und zusammen mit Laichingen und Feldstette an Württemberg übertragen. Im Zuge der Reformation erhielt das Dorf 1537 eine eigene Pfarrei.

Fenster in Heroldstatt
Fenster in Heroldstatt
Luftbild
Luftbild

Heimatbuch der Gemeinde Heroldstatt

Ausführliche Beiträge zur Geschichte von Ennabeuren, Sontheim und Heroldstatt, mit Einblicken in die Kultur und das Vereinsleben finden sie in unseren Heimatbuch. Dieses Buch, das im Jahr 1998, anlässlich des 25jährigen Bestehens der Gemeinde Heroldsatt, herausgebracht wurde, können Sie im Rathaus, Bürgerbüro zum Preis von 25,00 Euro erwerben.

http://www.heroldstatt.de/index.php?id=11